Ritterkreuz des Eisernes Kreuzes Generalleutnant Eberhardt (XXIV. Armeekorps)

Artikelnummer: 16119

mit Teilen des Soldbuches

Kategorie: Pre-Update


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Beschreibung

Wir freuen uns, Ihnen dieses besondere Ritterkreuz Set des Generalleutnants Friedrich-Georg Eberhardt Kommandeurder Division XXIV. Armeekorps, 38. Infanterie-Division sowie zum Kriegsende 286. Sicherungs-Division, anbieten zu knnen.


Das Kreuz ist ein klassischer A-Typ von Steinhauer & Lck mit allen bekannten Prgefehlern in sogenannter Micro 800 Version. Der Kern mit fast voller Schwrzung. Rckseitig mit typischen Tragespuren der Generalsuniform. Der Rahmen leicht und gleichmig dunkel patiniert. Punze 800 (Mirco) auf dem Rahmen rckseitig. Der Sprungring ebenfalls mit 800 gestempelt. Dazu der Bandabschnitt mit 36 cm. Das Etui gut erhalten. Flache und eckige Version.

Dazu das Soldbuch mit Lichtbild.Teile des Soldbuches herausgefallen.Inhalt des Soldbuches wie abgebildet. Des Weiteren noch der Entlassungsschein der Amerikaner aus seiner Kriegsgefangenschaft.


Seltene Gelegenheit eines besonderen Ritterkreuzes eines Generals im zweiten Weltkrieg.


Friedrich-Georg Eberhardt

Anfang 1910 trat Eberhardt als Fahnenjunker in das Magdeburgische Dragoner-Regiment Nr. 6 der Preuischen Armee ein. Nach seiner militrischen Ausbildung von Ende 1910 bis Mitte 1911 diente er im Regiment bis Juni 1915. Anschlieend nahm er bis Januar 1918 im Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 am Ersten Weltkrieg teil, erkrankte dreimal schwer (September 1915, Verwundung Ende 1916 und Anfang 1917) und wurde Kompaniechef. Anfang 1918 wurde er erster Ordonnanzoffizier der 220. Infanterie-Division. Fr sein Verhalten erhielt Eberhardt neben beiden Klassen des Eisernen Kreuzes das Verwundetenabzeichen in Schwarz. Nach Ende des Krieges wurde er in die Reichswehr bernommen und wirkte als Kommandeur und Generalstabsoffizier bis 1935 in verschiedenen Verbnden. 1935 zum Oberst befrdert, bernahm er das Kommando ber das Artillerie-Regiment 44. Eberhardt und Henryk Sucharski, Westerplatte, 1939erging der Befehl an ihn in Danzig die Landespolizei Danzig aufzubauen. Im Juni 1939 wurde die Polizeigruppe Eberhardt (auch bekannt als „Brigade Danzig“ oder „Brigade Eberhardt“) in Danzig aufgestellt und umfasste u. a. zwei Infanterieregimenter und eine Artillerieabteilung. Diese Verbnde der Landespolizei wurde als militrischer Verband unter militrische Fhrung gestellt und nahm mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs am Kampf um die Westerplatte teil. Die nach dem Befehlshaber Generalmajor Eberhardt benannte Truppe aus ca. 1.500 Mann war eine Besatzungseinheit, welche vom Bord des Linienschiffes Schleswig-Holstein die Eroberung vornahmen. Er gab nach der Kapitulation der polnischen Truppen auf der Westerplatte dem polnischen Kommandeur Henryk Sucharski fr die Dauer der Kriegsgefangenschaft seinen Sbel zurck. Die bei dem Gefecht um das polnische Postamt Danzig berlebenden Postangestellten wurden auf seinem Befehl hin hingerichtet. Ab Oktober 1939 wurde aus der Polizeigruppe Eberhardt die 60. Infanterie-Division ausgestellt und Eberhardt war von August 1939 bis Mai 1942 Kommandeur dieser Division im XXIV. Armeekorps. Mit dieser nahm er an der Invasion von Frankreich 1940/41, von Jugoslawien („Operation 25“) 1941 und an Kmpfen an der Ostfront im Zuge der Operation Barbarossa Ende 1941 bis zu seiner Abkommandierung in die Fhrerreserve 1942 teil. Am 31. Dezember 1941 war er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet worden. Mit der Aufstellung der 38. Infanterie-Division im Juli 1942 wurde er bis August 1942 ihr Kommandeur. Anschlieend blieb er bis August 1943 in der Fhrerreserve und bernahm dann fr ein Jahr die 174. Reserve-Division. Von August 1944 bis Dezember 1944 war er Kommandeur der 286. Sicherungs-Division. Ab Mitte Dezember 1944 bis Kriegsende wirkte Eberhardt als Offiziersrichter im 3. Senat am Reichskriegsgericht unter dem Generalrichter Karl Schmauser.

Er war als Richter an einigen Todesurteilen beteiligt:
-Todesurteil gegen Botho Henning Elster
- Todesurteil gegen Joachim Kuhn und in der Folge das Todesurteil gegen Generalleutnant Gustav Heisterman von Ziehlberg
- Freispruch des Generals Walter Fries

Eberhardt wurde im Mai 1945 Kriegsgefangener und kam 1947 aus der Gefangenschaft. Er war verheiratet und ist auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden beerdigt.*1




*1Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich-Georg_Eberhardt

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