Ritterkreuznachlass des Feldwebel Ernst Schmidt 8./Gren.-Reg. 353 / 205. Inf.-Div

Artikelnummer: 9998

komplett mit Orden, Urkunden und Fotos

Kategorie: Archiv


Produkt vergriffen

Beschreibung

Wir freuen uns, Ihnen diesen stimmigen Ritterkreuznachlass des Feldwebel Ernst Schmidt (8. / Grenadier-Regiment 353 / 205. Infanterie-Division ), anbieten zu dürfen. Der Nachlass ist mit vielen Fotos, seinen Urkunden, wie dem Deutschen Kreuz in Gold und dem Ritterkreuz (L/12 Juncker) sehr umfangreich.

Der tapfere Schmidt geboren am 22.Mai 1922 aus Ulm (Baden-Württemberg) war bis zum Kriesgausbruch Gärtnergehilfe und seit 1933 bei der HJ und Marine HJ. Er war von Beginn des Westfeldzuges dabei und marschierte mit der Division aus dem Raum südwestlich von Trier durch Luxemburg und Belgien bis nach Laon. Von Laon aus marschierte die Division in ihren Bereitstellungsraum an der Aisne. Als Korpsreserve des VI. Armeekorps überschritt die Division am 11. Juni 1940 kämpfend die Aisne bei Berry aus Bac. Am 12. Juni 1940 überquerte die Division die Vesle westlich von Reims bei Maco und St. Brice. Am 13. Juni nahm die Division nach kurzem Gefecht Conde sur Marne. Am 14. Juni konnte die Division die Marne überschreiten und am 15. Juni die Aube bei Allibandiere und Viapre le Petit. Weiter nach Süden vorstoßend, wurde am 16. Juni die Seine über die unzerstörte Brücke bei St. Lye, westlich Troyes, überschritten. Am 18. Juni erreichten die vordersten Teile der Division das Fernziel, die Loire, bei La Charite. . Hier verblieb die Division bis Juli 1940 als Besatzungstruppe. Am 17. Juli 1940 wurde die Division bis auf die Stämme beurlaubt und im Februar 1941 wieder einberufen. Nach der Wiedereinberufung wurde die Division zum Küstenschutz in den Abschnitt Lorient - St. Nazaire verlegt. Im Dezember 1941 gab die Division die drei Infanterie-Geschütz-Kompanien an die nach Osten verlegte 88. Infanterie-Division ab. Im Februar 1942 wurde sie dann an die Ostfront verlegt und im Raum Welish eingesetzt. Im Oktober 1942 folgte die Verlegung in den Raum Welikije-Luki. Die Division nahm an den schweren Kämpfen um die Stadt praktisch bis September 1943 teil. Nach Beginn der russischen Offensive im Raum Newel im Oktober 1943 wurde die 205. Infanterie-Division in den Raum zwischen Sabolotje und Kisseliwotschi verlegt und trat von hier aus zum Gegenangriff an. Es folgten die Kämpfe um den Kessel von Newel. Anschließend verblieb die Division in diesem Raum. Nach Beginn der russischen Sommeroffensive am 22. Juni 1944 wurde die Division eilig nach Polozk verlegt und machte von hier aus die Rückzugskämpfe entlang der Düna über Dünaburg, Sakalas und am Dünaknie südlich von Koknese mit. Im Oktober 1944 erreichte die Division Kurland, wo sie schließlich an allen sechs Kurlandschlachten teilnahm. Bei Kriegsende ging die Division in Kurland in russische Gefangenschaft.*


Im Nachlass enthaltene Orden & Ehrenzeichen:
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Getragendes RK vom Hersteller Juncker Berlin mit Punze 800 L/12 auf der Zarge und 800 im Bandring. Dazu der kurze original Bandabschnitt
- Deutsches Kreuz in Gold. Schwere Version von Deschler mit Punze 1 auf der Nadel. Getragen ohne Emailleschäden
- Eisernes Kreuz 1.Klasse mit Schraubscheibe Hersteller L/13
- Eisernes Kreuz 2.Klasse 1939
- Nahkampfspange in Bronze vom Hersteller RS, Plätttchen fehlt
- Infanteriesturmabzeichen in Silber
- Ostmedaille
- Verwundetenabzeichen in Gold, Zink, Vergoldung stark vergangen
- Verwundetenabzeichen in Silber
- Verwundetenabzeichen in Schwarz

Im Nachlass enthalten Urkunden & Dokumente & weiteres:
- VB zum Deutschen Kreuz in Gold ausgestellt am 11.Feb 1943  mit OU Keitel
- Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 1.Klasse 1939 ausgestellt am 11.April 1942
- Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2.Klasse 1939 ausgestellt am 10.März 1942
- Besitzzeugnis zur Nahkampfspange 1.Stufe ausgestellt am 1.August 1944
- Verleihungsurkunde zur Ostmedaille ausgestellt am 20.Juli 1942
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Gold ausgestellt am 24.August 1943
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Gold ausgestellt am 24.August 1943
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Silber ausgestellt am 2.Feb 1943
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgestellt am 11.Sep 1942
- umfangreiche Fotodokumentation in drei Alben plus diverse lose Fotos der Feldzüge, HJ Zeit und mehr
- Postkarten und Glückwunschkarten seiner Famlie, Frau und Kinder

Seltene Gelegenheit auf einen tollen und umfangreichen Ritterkreuznachlass eines tapferen Feldwebels.

*Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Infanteriedivisionen/205ID.htm

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