Ritterkreuznachlass des Zugführer der 3. Kompanie I. Bataillon Grenadier Regiment 423 Xaver Bittl

Artikelnummer: 14540

frühes Ritterkreuz (Micro 800)

Kategorie: Archiv


Produkt vergriffen

Beschreibung

Ritterkreuznachlass des Zugführer der 3. Kompanie I. Bataillon Grenadier Regiment 423 Xaver Bittl. Highlight der Gruppe das sehr schöne und frühe Ritterkreuz (Micro 800).


Franz Xaver Bittl wurde am 18.11.1915 in Buchenhüll im Kreis Eichstätt in Bayern geboren und trat am 01.11.1934 seinen Dienst an. Über diese Zeit ist nichts weiteres bekannt.


Mit Meldung vom 15.04.1940 befindet er sich in der 1. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 423 und wird laut Meldung vom 19.04.1940 in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 423 versetzt, wo er der 3. Kompanie zugeteilt wurde. Nach einer Verwundung am 28.01.1942 wieder zur Kompanie zurückgekehrt, wird die 3. Kompanie am 15.10.1943 auf der Höhe "Nase" südlich des Ladogasees durch einen gegnerischen Überraschungsangriff getroffen. Bittl setzte sich erbittert zur Wehr und verschanzte sich in einem teilweise zerstörten Kampfstand, sprang zu einem nächsten und ging gegen ca. 80 Gegner zum Gegenangriff über, die gerade im Begriff waren den vordersten Graben zu besetzen. Als Zugführer standen im jedoch nur ca. 15 Mann zur Verfügung. Fast verschossen, stürmte er mit vier Kameraden gegen den überraschten Feind.  Bittl spornte durch seinen Angriff weitere Soldaten an, die ebenfalls zum Gegenangriff übergingen und den Feind zurückschlugen, der etwa 40 Tote und 50 Verwundete zurückließ. Für diesen Gegenangriff wird er, als Oberfeldwebel und Zugführer der 3. Kompanie, am 04.11.1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, das ihm durch General Reymann ausgehändigt wird. Gleichzeitig erhält er Heimaturlaub und kehrt danach wieder zur Kompanie zurück. Dort wird er im Dezember zum Feld-Ersatz-Bataillon versetzt, wo er im Stab eine Verwendung fand, um jedoch bereits mit Meldung vom 17.12.1943 in das III. Bataillon des Regiments zurückzukehren.


Zum Führer der 3. Kompanie ernannt, wird er am 06.02.1944 schwer verwundet und ins Lazarett verlegt. Franz Bittl erlag am 26.05.1944 im Kriegslazarett 2/608, im 1. Städtischen Krankenhaus in Riga, seinen Verwundungen und wird am 31.05.1944 gegen 16.00 Uhr auf dem Kriegerfriedhof Riga beigesetzt. Den Kranz der Familie trug sein Bruder Martin.

Die Gruppe befindet sich in einem von der Familie angefertigten Glaskasten. Das Ritterkreuzband fest auf dem Stoff vernäht ebenso wie die Medaille König Maximilian II.  Im Nachlass enthalten sind alle Orden den Bittl, sowie sein Ritterkreuz und zwei sehr schöne Portraitfotos. Das Verwundetenabzeichen in Gold ist nahezu komplett migriert mit Hersteller 30. Die sehr schön erhaltene Nahkampfspange in Silber mit Hersteller Juncker. Dazu sein unmarkiertes EKI und EKII. Des Weiteren die Ostmedaille sowie das VWA schwarz wie auch zwei Infanteriesturmabzeichen in Silber. 
Das sehr schöne Ritterkreuz des Hersteller Steinhauer & Lück in der sogenannten A-Typ Ausführung mit Micro 800 Silberpunze. Komplette Kernschwärze. Die Fehlerpunkte auf dem 3 Uhr Arm noch nahezu nicht vorhanden, daher muss man hier von einem sehr frühen Stück ausgehen.
Anbei noch Ausdrucke und Fotokopien unter anderem von seinem Grab in Riga.

Alles in allem eine sehr schöne kleine Ritterkreuz Gruppe eines Kriegshelden, der leider sein Leben im Kampf verlor.

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