Ehrenpokal des Ritterkreuzträger Hans Schöfbeck im Etui

Artikelnummer: 2207

einer der ganz wenigen Transportfliegerpokale weltweit - EXTREM SELTEN

Kategorie: Archiv


Produkt vergriffen

Beschreibung

Wir freuen uns, Ihnen einen extrem seltenen Pokal eines Transportfliegers mit Ritterkreuz und Deutschen Kreuz in Gold anbieten zu können. Es wurden damalig nur 41 Ritterkreuze an Transportflieger verliehen, davon hatten sicherlich nicht alle einen Ehrenpokal erhalten. Uns ist keine Gruppe oder auch einzelner Ritterkreuz Transportfliegerpokal im Handel bekannt. Dieses Set ist wirklich EXTREM selten !
Der Pokal hat eine fantastische Patina, leicht abgedunkelt mit grandioser Ausstrahlung. Der Pokal wurde nicht verputzt, was mittlerweile ebenfalls wirklich sehr rar geworden ist. Top Zustand, keine Beulen oder Deformierungen. Absoluter Spitzenpokal. Gestempelt mit "Feinsilber Alpaka Auflage Joh.Wagner & Sohn".
Dazu die seltene zeitgenössische Verleihungsbox. Ebenfalls sehr gut erhalten mit feinem blauen Samtinlett. Box hinten damalig repariert, kaum sichtbar und wirklich nicht störend.
Dazu drei Fotos von Hans Schöfbeck unter anderem bei seiner Ritterkreuzverleihung !!!

Zum Träger:


Für seine besondere Tapferkeit und Transportflüge nach Warschau, Norwegen, Holland, Demjansk, Stalingrad für Ihm das Ritterkreuz und Deutsche Kreuz in Gold verliehen.

Leutnant Hans Schöfbeck
* 13.07.1917 in Weilheim
+ 18.01.1994

Ritterkreuz am 14.03.1943 als Oberfeldwebel und Flugzeugführer 1./Kampfgruppe z.b.V. 9

Hans Schöfbeck wurde am 13.07.1917 in Weilheim geboren und besuchte dort die Realschule, bevor er sich wie sein Vater dem Handwerk zuwandte. Aber schon im Jahre 1935, nach beendeter Ausbildung, wurde seine Liebe zur Fliegerei immer deutlicher, so das er mit 18 Jahren der Luftwaffe beitrat und eine Ausbildung in Friedenszeiten als Flugzeugführer abschloß.
Bei Beginn des Polenfeldzuges gehörte er zur Kampfgruppe z.b.V. 2, welche an der Bombardierung von Warschau teilnahm, wo er seine ersten Kampferfahrungen als Flugzeugführer in Kriegszeiten sammelte.
Nach Auflösung des KG z.b.V.2 wurde er zur KG z.b.V. 9 versetzt, dieser Einheit gehörte er bis zur Auflösung im März 1943 an.
Anfang April wurde die KG nach Westerland auf Sylt verlegt um an der Besetzung von Dänemark und Norwegen teilzunehmen. Schöfbeck transportiere bei diesen Einsätzen unter anderem Flakgeschütze nach Stavanger. Ab 18.04.1940 flog seine Einheit die 4. / Reserve-Flak-Abteilung 111 und die 6./Infanterie-Regiment 355 nach Stavanger, am 20.04.1940 den Rest der Reserve-Flak-Abteilung 111 und einige Versorgungsgüter.
Am 27. April wurde die Gruppe dazu eingesetzt, die 5. / Reserve-Flak-Abteilung 325 über Oslo nach Trondheim zu verlegen. Bis Ende April flog die Gruppe noch Nachschubgüter und verlegte dann nach Lippspringe zurück.
Aber schon im Mai 1940 folgte der nächste Einsatz, die Besetzung der Flugfelder in Ypenburg, Qaalhaven, Delft und Ockenburg. Man flog die einzige Luftlande-Infanterie-Division des Heeres und Teile der 1. Fallschirmjägerdivision ein, dabei wurden die Truppen auf den Flugfeldern selber, Straßen und am Strand abgesetzt.
Später brachte er noch Nachschub und Ersatztruppen zu den abgeschnittenen Fallschirmjägerverbänden in Holland.
In der folgenden Zeit flog er "nur" Versorgungsflüge von Italien nach Afrika, wobei er die Besatzung eines Kampfflugzeuges in der Wüste retten konnte, welche dort abgestürzt war.
Seine Einheit wurde dann im Mai 1941 zur Auffrischung und Vorbereitung auf den Russlandfeldzug nach Deutschland zurück verlegt.
Der Russlandfeldzug brachte dann die Verlegung nach Weißrussland um Bereich Gomel mit sich, wo er tagtäglich Munition und Sprit für Jäger, Bomber und Panzer transportierte.
Als Anfang 1942 der Kessel um Demjansk geschlossen wurde, kam seine nächste große Aufgabe, er flog von seineme Flugplatz in Pskow mindestens 102 Flüge in den besetzten Kessel um die Truppen zu versorgen, wofür ihm der Demjanskschild verliehen wurde.
Im Sommer 1942 wurde Schöfbeck mit seiner Gruppe nach Süden verlegt, um den Vormarsch des Heeres nach Stalingrad zu unterstützen.
Am 06.06.1942 wurde ihm für seinen unermüdlichen Einsatz der Ehrenpokal der Luftwaffe verliehen.
Ende 1942 schloß sich erneut ein Kessel....Stalingrad.
Und wieder war es Oberfeldwebel Schöfbeck, welcher tagtäglich mit seiner braven JU52 Material nach Stalingrad flog und Verwundete aus dem Kessel flog. Aber auch er konnte den Untergang des Kessels nicht aufhalten, aber für seine überragenden Leistungen als Flugzeugführer wurde ihm am 14.03.1943 das Ritterkreuz verliehen.
Im April 1943 wurde Schöfbeck mit seiner Einheit aus dem Kampf genommen und nach Jena verlegt, zur Auffrischung und Umwandlung in die neue Einheit, das Transportgeschwader 3.
Mit diesem ging es zurück nach Russland, und wieder flog er erfolgreiche Einsätze und Versorgungsflüge, so das ihm am 01.01.1945 das Deutsche Kreuz in Gold verliehen wurde.
Die letzten Monate des Krieges verbrachte er auf Flugplätzen im Raum Cottbus, wo er die Truppen im Kampf gegen die Rote Armee unterstützte, bis auch er im Mai 1945 gefangen genommen wurde.
Leider verliert sich danach seine Spur.......

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