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KZ Lagerkommandant sowie Führer SS-Totenkopfverband „Brandenburg“

Wir freuen uns, Ihnen dieses extrem frühen und in Mint Condition befindlichen SS-Totenkopfring des SS-Standartenführer Otto Reich 30.6.34, seiner Zeit KZ Lagerkommandant in Lichtenburg, Esterwegen, Sachsenhausen, Mauthausen sowie Führer SS-Totenkopfverband „Brandenburg“ anbieten zu können. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde Reich am 17. März 1933 als einer der ersten 120 Männer von Sepp Dietrich zur Leibstandarte SS Adolf Hitler (LSSAH) versetzt.

Der Ring befindet sich in einem im MINT Zustand. Die Gravur ist entsprechend zu 100% erhalten und tief schwarz und sauber. Einer der schönsten Ringe den wir bisher im Verkauf hatten, dazu von einem Namenhaften SS-Mann der ersten Stunde. So frühe Ringe der ersten Welle von 1934 sind im Grunde kaum bis gar nicht am Markt zu finden ! Seltene Chance auf ein absolutes Highlight. Der Ring wird mit zweiseitigem Auszug der Akte und Don Boyle Expertise geliefert. Innendurchmesser 21mm, Gewicht 10 Gramm.

Otto Reich (* 5. Dezember 1891 in Waldhausen, Landkreis Insterburg, Ostpreußen; † 20. September 1955 in Düsseldorf-Oberkassel).

Leben
Nach einem achtjährigen Volksschulbesuch schlug Reich die Laufbahn eines Berufssoldaten ein. Reich besuchte ab 1907 die Unteroffiziersschule Bartenstein und ab 1909 die Unteroffiziersschule Potsdam. Reich trat 1911 in das 4. Garde-Regiment zu Fuß ein. Mit diesem nahm er von 1914 bis 1918 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil, in dem er am 1. März 1915 zum Vizefeldwebel befördert wurde. Nach dem Krieg gehörte er einem Freikorps an. Reich machte sich 1921 mit einem Lebensmittel-Großhandel selbstständig, ging aber aufgrund der Inflation pleite.
Reich trat 1929 in die NSDAP (Mitgliedsnummer 289.356) und in die SS (SS-Nr. 9.948) ein. Ab 1931 führte er den SS-Sturm 1/V/6 in Berlin. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde Reich am 17. März 1933 als einer der ersten 120 Männer von Sepp Dietrich zur Leibstandarte SS Adolf Hitler (LSSAH) versetzt. In der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1934 führten Reich und Jürgen Wagner etwa zwei Drittel der Leibstandarte an, die im Rahmen der Röhm-Affäre in einer Nacht- und Nebelaktion mit Zügen von Berlin nach Bayern verlegt wurde, um sich dort unter dem Kommando des eingeflogenen Sepp Dietrich zur persönlichen Verfügung Hitlers zu halten. Am frühen Abend des 30. Juni kommandierte Reich als Beauftragter Dietrichs ein Exekutionskommando aus Angehörigen der LSSAH, das im Hof des Gefängnisses Stadelheim sechs prominente SA-Führer auf Befehl Hitlers erschoss.[4] Am 4. Juli wurde Reich mit Wirkung zum 1. Juli zum SS-Standartenführer befördert.
Bald danach wurde er durch den Reichsführer SS Heinrich Himmler als Leiter der militärischen Grundausbildung an der SS-Junkerschule in Jüterbog eingesetzt. Nach Auseinandersetzungen mit dem Kommandeur der LSSAH Dietrich wurde er am 1. März 1935 von der Leibstandarte abberufen und wurde Lagerkommandant des KZ Lichtenburg, bis er am 30. März 1936 auf eigenen Wunsch diese Stelle aufgab und anschließend im KZ Esterwegen die Wachtmannschaft „Ostfriesland“ führte. Von Juli 1937 bis Oktober 1938 führte er den SS-Totenkopfverband „Brandenburg“ im KZ Sachsenhausen und danach den SS-Totenkopfverband „Ostmark“ im KZ Mauthausen.
Von April 1941 bis April 1942 war er Kommandeur von SS-Freiwilligen-Standarte Nordwest, danach bis Mitte Februar 1943 Kommandant beim Nachschub der Waffen-SS und Polizei in Riga (Russland-Nord), anschließend beim Polizeipräsidenten in Breslau. Von August 1943 bis Juni 1944 war er Kommandeur des SS-Polizei-Regiments 4, danach kurzzeitig in der Stabsabteilung des SS-Personalhauptamtes. Ab August 1944 war er Kommandeur der Ordnungspolizei in Agram und nach dem Tod von Willi Brandner noch kurzzeitig dessen Nachfolger als Polizeigebietsführer Agram vom 28. Dezember 1944 bis 6. Januar 1945.[2] Danach war er bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als SS-Führer in der Stabsabteilung des SS-Personalhauptamtes eingesetzt. Reich wurde nach Kriegsende juristisch nicht belangt.

Reichs SS-Ränge
6. Dezember 1931 SS-Untersturmführer
28. Juni 1933 SS-Sturmbannführer
30. Januar 1934 SS-Obersturmbannführer
1. Juli 1934 SS-Standartenführer
1. September 1941 SS-Oberführer der Waffen-SS

Auszeichnungen

◾Eisernes Kreuz (1914) II. Klasse
◾Ehrenkreuz für Frontkämpfer
◾Wiederholungs-Spange zum Eisernen Kreuz II. Klasse
◾Kriegsverdienstkreuz (1939) I. Klasse
◾Ehrendegen des Reichsführers SS
◾Totenkopfring der SS
◾Bandenkampfabzeichen


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