kompletter Nachlass des Stabsgefreiten Walter Adam (Pz-Aufklär.-Abt.12)

Artikelnummer: 14085

komplett mit Orden und Urkunden

Kategorie: Archiv


Produkt vergriffen

Beschreibung

Sehr schöner und kompletter Orden und Urkundennachlass des tapften Stabsgefreiten Walter Adam. Er kämpfte in der Stabskompanie/Panzer-Abteilung 12. Er wurde vielfach für seine Heldentaten ausgezeichnet und bekam unter anderem die Nahkampfspange und das Panzerkampfabzeichen in Bronze.

Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 12 wurde am 20. April 1943 aufgestellt. Die Abteilung entstand durch die Umbenennung des Kradschützen-Bataillon 22 mit fünf Kompanien. Nach der Aufstellung wurde die Abteilung der 12. Panzer-Division unterstellt. Die Abteilung hatte im Winter 1942/43 schwere Verluste hinnehmen müssen und befand sich im Zeitpunkt der Umbenennung in der Auffrischung und Vorbereitung auf die bevorstehende Offensive bei Kursk. Im Juli 1943 beteiligte sich die Abteilung am Unternehmen "Zitadelle". Nach dessen Einstellung folgten schwere Abwehrkämpfe im Raum Orel und von November 1943 bis Januar 1944 Abwehrkämpfe im "Nassen Dreieck" ostwärts von Kalinkowitschi - Mosyr - Nordostrand Pripjet. Im Februar 1944 verlegte die 12. Panzer-Division zur Heeresgruppe Nord und nahm an den Kämpfen an der Luga in den Raum Pleskau teil. Von hier aus wurde sie zur Auffrischung und Umgliederung auf den Truppenübungsplatz Wildflecken verlegt. Am 17. April 1944 wurde die Abteilung auf eine Panzer-Aufklärungs-Abteilung 12 (gepanzert) mit vier Kompanien verkleinert. Danach gliederte sich die Abteilung in eine 1. Panzer-Späh-Kompanie, 2. und 3. Panzer-Aufklärungs-Kompanie (gepanzert), 4. Panzer-Aufklärungs-Kompanie (Krad). Im Juli 1944 wurde die Abteilung per Bahn an den Mittelabschnitt der Ostfront verlegt. Nach Gefechten im Raum Bialystok wurde die Abteilung Ende August 1944 nach Kurland verlegt, wo sie im Raum westlich von Riga und im November 1944 in Lettland eingesetzt wurde. Anschließend kämpfte die Abteilung bis Kriegsende in Kurland.*

Im Nachlass enthaltene Urkunden & Dokument:
- Besitzzeugnis zur Nahkampfspange in Bronze für 15 Nahkampftage ausgestellt am 2.Sept 1944
- Besitzzeugnis zum Panzerkampfabzeichen in Bronze ausgestellt am 17.2.1944. Schöne Schmuckversion mit Rahmen und Eichenlaubdekor
- Verleihungsurkunde zum EK1 1030 ausgestellt am 1.Okt 1943 unterzeichnet von General Leutnant Erpo Freiherr von Bodenhausen
- Verleihungsurkunde zur Ostmedaille ausgestellt am 28.7.1942
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgestellt am 18.8.1943
- Verleihungsurkunde zum Kriegsverdienstkreuz 2.Klasse 1939 mit Schwertern ausgestellt am 20.April 1943
- Verleihungsurkunde zur Medaille 1.Okt 1938 ausgestellt am 26.März 1940


Im Nachlass enthaltene Orden:
- Nahkampfspange in Bronzer Hersteller FLL in gutem Zustand
- Panzerkampfabzeichen in hohler Version. Bronzierung gut erhalten. Mayer/Schickle Version unmarkiert
- Eisernes Kreuz 2.Klasse 1939 am Band
- Anschlussmedaille Sudetenland am Band
- Ostmedaille am Band Hersteller 2 oder Z schwer zu lesen
- Kriegsverdienstkreuz 2.Klasse 1939 mit Schwertern am Band Hersteller 53
- Verwundetenabzeichen in Schwarz. Nadel verbogen getragen
- 3-fach Bandspange EKII, KVK mit x und Anschlussmedaille mit Auflage Pragerburg


*Quelle: "lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/DivisionseinheitenPanzer"

Bewertungen (0)

Durchschnittliche Bewertung

Geben Sie die erste Bewertung ab und helfen Sie anderen Kunden bei ihrer Kaufenscheidung:

Produkt Tags