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Nachlass DkiG Uffz. Piotrowski K.G.51(Edelweiß-Geschwader) von Team-Militaria.de

Wir freuen uns, Ihnen diesen sehr schönen Nachlass des Deutschen Kreuz in Gold Trägers Unteroffizier Walter Piotrowski K.G.51 (Edelweiß-Geschwader) anbieten zu können. Highlight der Gruppe das sehr schöne DKiG und die zugehörige große Verleihungsurkunde und die Urkunde zur FFS mit Hänger 200.

Das Kampfgeschwader 51 entstand am 1. Mai 1939 aus dem am 15. März 1937 in Landsberg aufgestellten Kampfgeschwader 255. Aus dem Geschwaderstab und der I./KG 255 entstanden am 1. Mai 1939 in Landsberg der Stab und die I./KG 51. Die II. Gruppe des KG 51 bildete sich am 1. April 1940 in Leipheim. Die III./KG 51 entstand am 1. Mai 1939 in Memmingen aus der III./KG 255. Am 30. Juli 1940 entstand die IV. (Ergänzungs-) Gruppe in Schwäbisch Hall. Das Geschwader war ausgestattet mit der Dornier Do 17 und der Heinkel He 111. Als es im Mai 1940 zum ersten Kriegseinsatz antrat, waren alle drei Gruppen umgerüstet auf die Junkers Ju 88. Ab Juli 1943 rüstete das Geschwader, beginnend mit der I. Gruppe, auf die Messerschmitt Me 410 um. Ab Sommer 1944 begann die Umrüstung auf die Messerschmitt Me 262. Die Geschwaderkennung war 9K.
Das Kampfgeschwader 51 nahm nicht am Angriff auf Polen und am Norwegenfeldzug teil. Es unterstand der Luftflotte 3 und wurde im Sitzkrieg zu Aufklärungs- und Propagandaflügen über Frankreich eingesetzt. In der Luftschlacht um England blieb das gesamte Geschwader beim V. Fliegerkorps der Luftflotte 3. Dort flog es von den französischen Basen Paris-Orly, Melun/Villaroche und Étampes-Mondésir Luftangriffe gegen England. Inzwischen war das gesamte Geschwader auf die Junkers Ju 88A umgerüstet. Von Wiener-Neustadt und Schwechat aus nahm das Geschwader am Balkanfeldzug teil. Am Angriff auf die Sowjetunion ab 22. Juni 1941 nahm das Geschwader mit dem Stab der I., II. und III. Gruppe teil. Dabei griffen am 2. November 1941 drei Junkers Ju 88 des Geschwaders im Schwarzen Meer den sowjetischen Kreuzer Voroshilov an und beschädigten ihn. Bei der Schlacht um den Kursker Bogen im Juli 1943 standen der Stab, die II. und III. Gruppe bei der 1. Fliegerdivision der Luftflotte 6 bereit[9]. Bis 1943 war es an den Schwerpunkten im Süden und der Mitte der Ostfront eingesetzt. Ab September 1943 verlegte der Geschwaderstab und die III. Gruppe in die Heimat nach Illesheim. Die I. Gruppe war schon im Mai nach dort verlegt worden. Es erfolgte die Umrüstung auf die Messerschmitt Me 410. Die III. Gruppe wurde aufgelöst. Die II. Gruppe war zu diesem Zeitpunkt dem X. Fliegerkorps der Luftflotte 2 unterstellt, und flog vom griechischen Saloniki aus ihre Einsätze im Mittelmeerraum. Von November 1943 bis April 1944 kehrte sie dann wieder zum Südabschnitt der Ostfront zurück. Danach verlegte sie in das niederländische Gilze-Rijen, wo sie ebenfalls auf die Messerschmitt Me 410 umgestellt wurde. Mit diesem Flugzeugmuster waren die beiden Gruppen zur Reichsverteidigung gegen einfliegende alliierte Bomberverbände eingesetzt, wobei Stab und I. Gruppe im Winter 1943/1944 in Frankreich lagen, ersterer in Évreux und letztere unter anderem in Saint-André-de-l’Eure.
Ab August erfolgte die Einführung der Messerschmitt Me 262 beim KG 51, anfangs in Juvincourt. Später wurde es in KG 51 (J) (J für Jagd) umbenannt. Es blieb in der Reichsverteidigung eingesetzt. Am 24. April 1945 wurde es aufgelöst. Die übrigen Mitglieder des Geschwaders ergaben sich überwiegend in Norddeutschland britischen oder in Bayern amerikanischen Streitkräften.*

Folgende Urkunden & Dokumente sind im Nachlass enthalten:
- Große Verleihungsurkunde zum Deutschen Kreuz in Gold. Ausgestellt am 20.März 1944. Schöner Zustand
- Din A4 Verleihungsurkunde zum Beobachterabzeichen der Luftwaffe ausgestellt am 24.Aug 1942
- Verleihungsurkunde zur Frontflugspange in Gold mit Einsatzzahl 200 ausgestellt am 10.Nov 1944 unterzeichnet von Major und Eichenlaubträger Wolfgang Schenck
- Verleihungsurkunde zur Frontflugspange in Gold ausgestellt am 13.Dez 1942 unterzeichnet Geschwaderkommodore Wilhelm von Friedeburg
- Verleihungsurkunde zur Frontflugspange in Silber ausgestellt am 7.Okt 1942 unterzeichnet Geschwaderkommodore Wilhelm von Friedeburg
- Verleihungsurkunde zur Frontflugspange in Bronze ausgestellt am 27.Sep 1942 unterzeichnet Geschwaderkommodore Wilhelm von Friedeburg
- Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 1.Klasse 1939 ausgestellt am 11.Nov 1942 unterzeichnet Generalfeldmarschall Wolfram von Richthofen (EL Träger)
- Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2.Klasse 1939 ausgestellt am 22.Okt 1942 unterzeichnet General der Flieger
- Verleihungsurkunde zum Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgestellt am 14.Aug 1943

Folgende Orden & Ehrenzeichen sind im Nachlass enthalten:
- Deutsches Kreuz in Gold (leichte Version). Schöner Zustand, leicht getragen, Emaille ohne Platzer oder Risse. Rückseite mit Punze unter der Nadel 20 für den Hersteller C.F. Zimmermann, Pforzheim
- Eisernes Kreuz 1.Klasse 1939 an Schraubscheibe im LDO Etui. Gestempelt mit L/16 für Steinhauer & Lück, Lüdenscheid
- Eisernes Kreuz 2.Klasse 1939 mit Hersteller im Bandring am langen Band
- Frontflugspange in Silber. Hersteller FLL
- Verwundetenabzeichen in Schwarz. Hersteller L/56

Sehr schöner und umfangreicher Luftwaffennachlass eines Deutschen Kreuz in Gold Trägers.

(* Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kampfgeschwader_51)


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