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Ritterkreuz (L/12 Juncker ) & Deutsche Kreuz in Gold (2 Juncker)

Wir freuen uns, Ihnen diesen umfangreichen Ritterkreuznachlass des Generalmajor und Artilleriekommandeur 149 Johannes Bruhn anbieten zu dürfen. Die Gruppe kommt aus der Trägerfamilie und ist erstmalig im Handel. Herzstücke der Gruppe sind das frühe Juncker Ritterkreuz (L/12) und das Deutsche Kreuz in Gold (Juncker 2) mit entsprechend frühen Verleihungen ´41 (von Brauchitsch) und ´43 (Burgdorf).

Johannes Bruhn wurde am 10.07.1898 in Lübeck geboren und trat am 21.06.1915 der Armee bei. Dort gehörte er zunächst dem Feldartillerie-Regiment 9 an. Nach einer bisher unbekannten weiteren Verwendung vom 23.11.1915 bis zum 09.09.1916, kommt Bruhn anschließend in das II. Ersatz-Bataillon des Regiments, um ab dem 08.03.1917 dem Feldartillerie-Regiment 4 zugeteilt zu werden. Von dort wechselt er am 27.09.1917 zum Feldartillerie-Regiment 505 und gehört dann vom 19.12.1917 bis zum 21.04.1918 dem II. Ersatz-Bataillon des Feldartillerie-Regiments 67 an. Danach wieder beim Feldartillerie-Regiment 505, kommt Bruhn nach dem Waffenstillstand am 14.01.1919 zum Feldartillerie-Regiment 67, um in der Folge ab dem 25.02.1919 zunächst dem Stab des I.Bataillons des Garde-Reserve-Feldartillerie-Regiments 1, dann ab dem 07.04.1919 dem Stab des I. Bataillons der Garde-Reserve-Infanterie-Brigade 1 und dann ab dem 07.10.1919 dem Stab des I. Bataillons der Reichswehr-Brigade 34 zugeteilt zu werden.
Ab dem 22.10.1919 dann im Reichswehr-Artillerie-Regiment 15, wird Bruhn am 31.03.1920 verabschiedet. Daraufhin trat er mit dem 01.04.1920 der Polizei bei und versieht bis zum 01.04.1935 seinen Dienst bei der Schutzpolizei Berlin, bzw. als Referent im Preußischen Innenministerium.
Am 01.04.1935 trat Bruhn dem Heer bei und kommt zunächst in die I. Abteilung des Artillerie-Regiments "Halberstadt". Dabei besucht er vom 01.08. bis zum 28.08.1935 zugleich einen Schiesslehrgang für Artillerieoffiziere in Jüterbog. Er wechselt dann ab dem 15.10.1935 in die II. Abteilung des Artillerie-Regiment 59 nach Brandenburg, wobei er vom 28.02. bis zum 01.04.1936, sowie vom 04.08. bis zum 27.08.1937 erneut jeweils einen Schiesslehrgang für Artillerieoffiziere in Jüterbog besucht.
Am 12.10.1937 übernimmt er das Kommando über die II. Abteilung des Artillerie-Regiments 39 und wird im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung am 26.08.1939 mit dem Posten des Kommandeurs der 602.schweren Artillerie-Abteilung betraut. Mit dieser nimmt er am Polen- und Frankreich-Feldzug teil und wird nach Ende der Kämpfe im Westen, ab dem 06.09.1940 als Gruppenleiter I ins OKH versetzt. Dort bleibt er bis zum 28.07.1941 im Dienst, um dann zunächst die Führung und ab dem 01.07.1942 das Kommando des Stabes des Artillerie-Regiments 818 zu übernehmen. Die einzelnen Abteilungen des Regiments wurden dabei unabhängig eingesetzt.

Anschließend übernimmt er am 15.10.1942 den Posten des ArKo 113 bei der Heeresgruppe Nord, bis er am 24.12.1942 in die Führer-Reserve beim Wehrkreiskommando III versetzt wird. Am 09.04.1943 zum ArKo 149 ernannt und kommt ab dem 01.07.1943 im Rahmen des V. Armee-Korps auf der Krim zum Einsatz. Für die dortigen Abwehrkämpfe wird Bruhn am 20.12.1943 als Oberst und ArKo 1499 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Vom 08.09. bis zum 07.10.1944 besucht Bruhn einen Divisionsführer-Lehrgang und übernimmt so ab dem 30.09.1944 zunächst die Führung und ab dem 01.11.1944 das Kommando über die 553.Volks-Grenadier-Division. Dabei gerät er am 22.11.1944 in den Vogesen in französische und später englische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 26.06.1947 entlassen wird. Bruhn trat dann am 01.08.1951 dem Bundesgrenzschutz bei und übernimmt dort bis zu seiner Verabschiedung am 30.06.1954 das Kommando des Grenzschutz-Kommandos "Mitte".
Johannes Bruhn verstarb kurz darauf am 20.11.1954 in Lübeck.

Der Nachlass enthält folgende Orden & Ehrenzeichen:
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit original Trageband. Das Kreuz mit voller Kernschwärze komplett erhalten. Typisches Junckerstück mit Punze L/12 und 800 im Rahmen gestempelt. Der Bandring ebenfalls mit Punze 800. Feine Patina, leicht getragen mit toller Ausstrahlung. Das Trageband mit Gummizug zum knöpfen.
- schweres Deutsches Kreuz in Gold. Die Emaille ohne Schäden oder Kratzer. Rückseite mit Stempel 2 auf der Nadel. Feines und absolut schönes schweres Juncker DK
- Wiederholungsspange zum Eisernen Kreuz 1.Klasse in MINT CONDITION mit original Etui
- Wiederholungsspange zum Eisernen Kreuz 2.Klasse am Band mit allen Splinten
- Ostmedaille am Band
- Frontkämpfer Ehrenkreuz mit Schwertern am Band

Der Nachlass enthält folgende Urkunden & Papiere & weiteres:
-Vorläufiges Besitzzeugnis zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Nicht gelocht, mittig gefaltet. Ausgestellt am 26.Dez 1943 von Gerneral der Infanterie Wilhelm Burgdorf
- Vorläufiges Besitzzeugnis zum Deutsches Kreuz in Gold. Sehr frühe Verleihung, ausgestellt am 17. Nov 1941 unterzeichnet von Brauchitsch
- Verleihungsurkunde zur Wiederholungsspange zum Eisernen Kreuz 1.Klasse, ausgestellt am 8. Dez 1939
- Verleihungsurkunde zur Wiederholungsspange zum Eisernen Kreuz 2.Klasse, ausgestellt am 30. Sep 1939
- Verleihungsurkunde zur Ostmedaille, ausgestellt am 3. Aug 1943
- Verleihungsurkunde zum Ehrenkreuz für Frontkämpfer, ausgestellt 1. Dez 1943
- Kriegstagebuch des Bruhn, hoch interessant und mit Schreibmaschine geschrieben
- Doppelseite zur Geschichte des ARi Reg 39 mit Bild des Bruhn und Namenserwähung
- Schmucktelegramm mit Glückwunsch von seinen Offizieren und Mannschaften
- große Landkarte mit Feldzugsmarkierung
- ca 65 Fotos. Motive unter anderem mit Ritterkreuz und EKII (als RK) als Studioaufnahmen und Feldzugbilder

Alles in allem eine traumhafte Ritterkreuzgruppe mit Urkunden und Orden in der Komplettheit kaum bis gar nicht am Markt zu finden !


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