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Zugführer und Feldwebel Ernst Weiss (Pz.Jg.Abt.30)

Urkundennachlass des tapferen Deutsches Kreuz in Gold Trägers und Zugführer Ernst-Günther Weiss welcher unter anderem in Demjansk, Baltikum, Kurland kämpfte.

Weiss nahm am Rußlandfeldzug teil und marschierte mit der Pz.Jg.Abt.30 bis in den Raum Opotschka. Im Juli und August nahm die an den Verfolgungskämpfen südöstlich von Dno teil und drehte zum Angriff über Staraja Russa bis zum Lowatj nach Osten ein. Damit begann der Angriff auf die Waldai-Höhen und ab September die Stellungskämpfe nördlich von Demjansk zwischen Lushno und Lytschkowa. Im Winter 1941 / 42 wurde die Division im Kessel von Demjansk eingeschlossen. Hier erhielt er die Ostmedaille und das Demjanskschild. Erstmalig Verwundung 19.8.1941 danach am abermals am 4.12.1942. Die Verteidigung des Kessels dauerte bis März 1943, wobei die Division meist im nordöstlichen Abschnitt der Kesselfront eingesetzt wurde. Nach der Räumung des Kessels wurde die Division zur Verteidigung von Staraja Russa eingesetzt. Zu Bedinn der russischen Winteroffensive im Januar 1944 zwischen Leningrad und dem Ilmensee musste sich die Division zurückziehen und auf die "Panther"-Stellung zurückgehen. Weiss zeichnete sich abermals aus und wurde als Zugführer mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Die Division stand jetzt östlich von Ostrow und Opotschka und später südlich von Pleskau. Von Juli bis Oktober 1944 folgten die Rückzugskämpfe bis ins Baltikum. Bei diesen Kämpfen verletzte Weiss sich abermals am 16.9.1944 (VWA in Silber). Er kehrte schon wenige Wochen später zurück an die Front und wurde direkt wieder am 28.10.1944 verletzt. Die Division kämpfte in der "Marienburg"-Stellung, focht am Embach und zog sich im Oktober 1944 über Riga nach Kurland zurück. Auch diesen Rückschlag überlebte er und nach erneuten Kämpfen in Kurland wurde er einen Tag vor Weihnachten 1944 abermals getroffen und erhielt das Verwundetenabzeichen in Gold. Die Division die diversen Kurland-Schlachten mit machte kämpfte 1945 am Barta-Abschnitt westlich von Skuodas und südöstlich von Preekuln. Weiss zeichnete sich zum einen durch seine Zähheit und Mut aus, trotz seiner 5 Verletztungen kehrte er immer wieder an die Front zurück. Leider ist der Verbleibt zum Kriegsende nicht geklärt.

Der Nachlass enthält folgende Urkunden:
- Urkunde zum Deutschen Kreuz in Gold ausgestellt am 12.Sep 1944
- Besitzzeugnis zum Demjanskschild ausgestellt am 31.Dez 1943
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Gold ausgestellt a. 28.12.1944 mit 5 eingetragenen Verwundungsdaten
- Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Silber ausgestellt am 19.9.1944 mit 3 eingetragenen Verwundungsdaten
- Verleihungsurkunde zur Ostmedaille ausgestellt am 12.7.1943

Die Urkunden sind gelocht, aber alle samt in sehr schöner Erhaltung ohne Risse oder Verschmutzung.
*Quelle: www.lexikon-der-wehrmacht.de


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