Nachlass des tapferen Panzerjägers und Unteroffiziers Johann Schmidt 1./Pz.Jg.Abt.72

Artikelnummer: 10011

mit Wehrpaß, Fotos und EKII Urkunde

Kategorie: Archiv


Produkt vergriffen

Beschreibung

Kleiner Nachlass des tapferen Panzerjägers und Unteroffiziers Johann Schmidt 1./Pz.Jg.Abt.72. Schmidt wird am 23.Januar 1930 in Heppenheim geboren. Er tritt 1939 in Heidelberg seine Dienst beim Reichsarbeitdienst an.1940 kommt er dann zu den Panzerjägern nach Schwetzingen. Im Wehrpaß sind allein 6 Verwundungen und Orden unter anderem NKS und EKI eingetragen. Vermutlich fiel Schmidt bei den Kämpfen in Tscherkassy.

Im Nachlass enthalten:
- Wehrpaß mit Lichtbild, alle Schlachten und Orden eingetragen (EKII 1939, all. Sturmabz., Verwundetenabz. III, EKI 1939, Ostmed., Medaille Kommunismus, Krimschild, Nahkampfspange in Bronze, Verwundetenabz. II 1939)
- Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 2.Klasse 1939 ausgestellt am 09.Okt 1941 orignal unterzeichnet von Ritterkreuzträger General Franz Mattenklott ausgezeichnet vor Melitopol
- 41 Fotos


Am 22. Juni 1941 begann der Angriff auf die Sowjetunion. Die Division gehörte zur Heeresgruppe Süd. In hartem Häuserkampf wurde Kischinew erobert. Mit dem Übergang über den Dnjestr bei Beryslaw in Sturm- und Schlauchbooten wurde die Stalin-Linie überrannt. Nach Kämpfen in der Nogaischen Steppe wurde im September Melitopol genommen. Danach wurde die Division zur Halbinsel Krim verlegt, wo sie bis 16. November die Städte Simferopol, Jalta, Alupka und Baidary eroberte. Ein erster Sturmangriff auf die Festung Sewastopol scheiterte am 30. Dezember. Als die Rote Armee im Januar 1942 im Osten der Krim landete, wurde das Regiment 105 dorthin abgestellt. Der Rest der Division lag bis Juni 1942 in Stellungen vor Sewastopol. Bei der Eroberung Sewastopols bis 4. Juli hatte auch die 72. ID schwere verlustreiche Angriffe zu führen.   Nach diesen Kämpfen sollte die Division an der geplanten Eroberung Leningrads teilnehmen. Während des Eisenbahnmarsches im Herbst 1942 wurde sie jedoch zur Bereinigung örtlicher Krisen nach Rshew und später bei Kursk beordert. Ab Sommer 1943 nahm sie an den Absetzbewegungen „Sommerreise“ teil. Im Spätherbst nach Kämpfen in der Dnepr-Schleife bei Chodorow/ Medwedowka sollte die Stadt Tscherkassy als Ruhestellung dienen.   Als jedoch eine weitere sowjetische Offensive begann wurde die Stadt eingeschlossen. In zähen Häuserkämpfen konnten die Teile der Division in der Stadt ihre Stellungen halten bis am 30. November Entsatz herankam. Als die Stadt am 13. Dezember planmäßig geräumt wurde, zeichnete sich bereits ein größerer Kessel ab in den sich die Division nun zurückzog. Wochenlang unter freiem Himmel in Schlamm- und Schneelöchern hausend, hungernd und ohne ausreichende Munition konnte die Division im Februar 1944 im Nordwestteil des Kessels einige Ortschaften erobern, welche später als Basis für den Ausbruch nach Westen dienten. Als erste Division der mittleren Marschgruppe erkämpften die Überlebenden am 17. Februar den Durchbruch zu den Entsatzkräften nach Lissjanka.*

*Der Text ist unter der Lizenz "72. Infanterie-Division (Wehrmacht)"aus: https://de.wikipedia.org/wiki/72._Infanterie-Division_(Wehrmacht)

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